Wolpertinger powern sich im Hirschauer Hochseilgarten aus

18.08.2020

Autor: Lena Stauber

Ein absolutes Highlight stellte der Nachmittagsausflug der Pfadi-Gruppe „Wolpertinger“ in den Waldhochseilgarten am Monte Kaolino nach Hirschau dar. Gerade in der außergewöhnlichen Zeit der Corona-Pandemie, in der fast ausschließlich virtuelle Gruppenstunden stattfinden können, sind derartige Gruppenaktionen etwas ganz Besonderes.

Fast hätte das Regenwetter diesen Ausflug zunichte gemacht, doch am Zielort angekommen, meinte es der Wettergott gut mit der Gruppe.

Zu Beginn fand eine Einweisung durch das Personal mit anschließendem kurzen Training knapp über dem Boden statt. Nachdem alle acht Pfadfinder gut vorbereitet waren und Einblick in die Sicherheitsausrüstung gewonnen hatten, begaben sie sich in schwindelerregende Höhe. Dort oben konnten die Naturfreunde den Wald einmal aus einer ganz anderen Perspektive erleben.

Die Pfadis und ihre Leiter balancierten über schwankende Balken, kletterten Sprossen hinauf, stiegen durch Schlingen und fuhren mit einem „Skateboard“ durch die Lüfte. In bis zu 12 Metern Höhe kam der ein oder andere fast schon an seine Grenzen.

Ein besonderer Nervenkitzel war die lange Seilrutsche am Ende des Parcours. Einzelnen Gruppenmitgliedern reichte dieser aber immer noch nicht aus und so erklommen sie zum Abschluss den anspruchsvollsten Pfad dieses Hochseilgartens, die herausfordernde sogenannte schwarze Route.

Nach einer wohlverdienten Verschnaufpause traten die Abenteuerbegeisterten zwar ein klein wenig erschöpft, aber auch voller Stolz auf ihre Leistung die Heimreise an.